If I fall into the drink

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Kategorie: Another One

Like An Empty Chair I Was Always There

Das Haldern Pop Publikum hat The Staves bereits im Jahr 2013 kennen und lieben gelernt. Nun sind die Engländerinnen mit ihrem zweiten Album If I Was – das von keinem anderen als Justin Vernon aka Bon Iver produziert wird – bereit auch den Rest der Indieszene zu erobern. Black & White gibt schon mal einen Eindruck wo es musikalisch hin geht. Man entfernt sich etwas von den traditionellen Folktönen und steuert auf einen poppigeren Sound hin. Doch das klingt keinesfalls negativ und steht The Staves äußerst gut. In fünf Tagen, am 23.03. kommt das Album raus und ich bin gespannt, wie der Rest klingt. Am 18.04. gibt’s dann auch noch einen Gig im Hamburger Mojo.

 

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Sie lesen jede Zeile in ihrer Wüste der Langeweile

Ich habe mich seit Jahren nicht mehr so sehr auf ein Tocotronic Album gefreut, wie auf das Kommende. Das liegt zum einen daran, dass ich die Band kurz vor Erscheinen des Albums am 1. Mai live im Mojo in Hamburg sehen werde, zum anderen an der wunderbaren Vorab Single Prolog. Nachdem ich lange zur Fraktion Früher war alles besser gehörte schafft es damit mal wieder ein Tocotronic Song  mich sofort in sich hinein zu saugen und mich immer wieder auf den Playbutton drücken zu lassen. Auch textlich gefällt mir das neue Material ganz wunderbar. Irgendwie kryptisch, passt es sehr zu meiner derzeitigen Gefühlslage. Das neue Album, das noch keinen Titel hat, in der Presse wegen seines Covers aber nur das rote Album genannt wird, bekommt 11 neue Songs + einen Hiddentrack. Es wurde in Berlin ausschließlich analog aufgenommen – ich bin sehr gespannt wie es klingt. Sicherlich werde ich am 26.04. im Mojo schon einige Songs zu hören bekommen. Tickets gibt es leider nicht mehr. Nach der kurzen kleinen Clubtour im April geht es dann aber im Herbst noch einmal auf große Tour durch ganz Deutschland.

Be My Fantasy

Noch genau 18 Mal schlafen, bis das neue Sufjan Stevens Album endlich erscheint. Es ist das erste seit fünf Jahren. Und endlich wieder eines das von akustischen Gitarren dominiert wird. Nachdem ersten Album Teaser kommen nun häppchenweise neue Songs dazu. Zwei Songs sind jetzt veröffentlicht und beide sind sehr vielversprechend was das neue Album betrifft. Zwar sind beide nach dem ersten Mal hören keine Songs die sich festsetzen, aber Sufjan Stevens‘ Songs hatten schon immer großes Entdeckungspotenzial. So sitze ich und freue mich immer mehr auf den 30. März.

Something About Love

Mit gerade einmal zwei veröffentlichten Alben haben es Mumford & Sons schon längst in den Pop/Folk Olymp geschafft. Ich selbst bin großer Fan des ersten Albums Sigh No More. Mit dem Nachfolger Babel bin ich wie es mir so oft passiert mit zweiten Alben nicht so richtig warm geworden. Nun steht also das dritte Album der Briten in den Startlöchern und sorgt schon gleich für jede Menge Gerüchte. Mumford & Sons wollen sich in mehr elektronische Gefilde begeben, heißt es immer wieder aus Richtung der Musikpresse. So so. Vielleicht ist ihnen Folk zu langweilig geworden. Nun ist also die neue Single Believe erschienen und gibt Rätsel auf. Zumindest mir, denn von den Mumford & Sons die ich in Erinnerung habe bleibt nicht sehr viel übrig. Ein dahinplätschernder Popsong, der jegliche Individualität vermissen lässt. Würde Katy Perry oder Ellie Goulding singen, ich wäre nicht sehr überrascht. Damit schwinden für mich jegliche Hoffnungen auf eine Wiedervereinigung mit der einst für mich so vielversprechenden Band. Aber wahrscheinlich kann man mit dem Sound von Sigh No More keine Stadien füllen. Denn da geht die Reise von Mumford & Sons ganz sicherlich hin. In Berlin werden sie am 17. Juli auf der Waldbühne zu sehen sein. Das Album Wilder Mind erscheint am 1. Mai.

Remember All The Nights We Couldn’t Find Our Way Home, Now I’m Home

Es war 2006 als sich jemand den ich kannte den Schriftzug Tiger Lou auf den Arm tätowieren lies. Ziemlich groß und ziemlich schwarz. Rasmus Keller hatte mit seiner Band ein Jahr zuvor das zweite Album The Loyal veröffentlicht und gezeigt dass sie das schwierige zweite Album nachdem Überflieger Is My Head Still On meistern können. 2009 nach Album Nr. 3 verkündete die Band dass sie erst einmal aufhören würden und ich dachte an das Tattoo des Jungen den ich mal kannte.
Nun, ganze fünf Jahre später sind Tiger Lou plötzlich zurück. Mit einem neuen Song, einem Album und einer ganz kleinen Tour. Genau drei Termine spielen sie, alle sind längst ausverkauft. Bei dem in Hamburg am 06.03. bin ich zum Glück dabei. Und sehr gespannt, ob der Rest des neuen Materials auch so sehr nach Tiger Lou klingt wie Homecoming #2.