If I fall into the drink

The greatest music blog of all time!

Kategorie: A New One

Und du sagst immer, das liegt alles nicht an dir und bestellst dir noch ein Bier!

Ab und an kommt es vor, dass sich einfach alle Menschen auf eine Band einigen können. Zurzeit sind das ohne Frage AnnenMayKantereit. Egal ob Kritiker, Fans, Kulturschaffende – alle sind sich einig, dass diese Kölner Band das große Ding ist. Ihre erste CD, die sie komplett in Eigenregie rausgebracht haben, ist schon längst vergriffen und auf Ebay Gold wert. Die Konzerte der letzten Tour waren ausverkauft und in diesem Sommer spielen sie auf jedem wichtigen Festival in Deutschland, ob Rock am Ring, Haldern, Melt oder Dockville – AnnenMayKantereit sind dabei. Warum gerade die (mittlerweile) vier so einen Hype erfahren ist mir schleierhaft. Sicherlich hat ihre Musik gute Momente. Vor allem immer dann, wenn Sänger Henning May die dunkle Seite seiner Stimme hervorbringt. Die Balladen hingegen sind mir eindeutig zu schnulzig. Gespannt, wie es weiter geht bin ich allemal. Und vielleicht verstehe ich nach einem Konzert den großen Hype ein bisschen besser. Denn sehen werde ich AnnenMayKantereit diesen Sommer ganz bestimmt, spielen sie doch jedes Festival auf dem ich auch sein werde.

Die klingen nicht nur wie Tocotronic, die sehen auch so aus! Dachte wohl so mancher als er das aktuelle Video von Die Nerven gesehen hat. Ich stehe ja generell so auf diesen deutschsprachigen Schrammel-Pop – schon seit Tocotronic und auch danach – und da freue ich mich natürlich immer, wenn eine Band mich wieder in die gute alte Zeit zurückholt in der man noch alles und jeden hasste und in Jugendzentren abhing. Ach war das gut.

You Got Drunk And I Got Tired

Was soll man zu den drei Iren von All The Luck In The World und ihrem im Januar erschienenem selbstbetiteltem Album groß sagen, außer: toll, wunderbar, kaufen und natürlich zur Tour gehen. Entweder die nächsten Wochen in Köln, Hamburg oder einer der anderen Städte oder im August beim Haldern Pop Festival. Ja da kommen sie nämlich auch hin, weshalb ich mir das Konzert im Blue Shell nächste Woche verkneifen werde und weiter voller Vorfreude die Platte rauf und runter laufen lasse!

What’s So Bad?

Von Seattle nach New York zog es die Band Motive vor kurzem und ein wenig so klingen auch ihre Songs. Irgendwo zwischen Nirvana und The Strokes. Mit einer veröffentlichten EP konnten sie die Musikszene schon auf sich aufmerksam machen und die Arbeit an einem Album läuft. Auftritte beim SXSW und dem CMJ helfen hoffentlich dieses zu finanzieren. Eine Tour in Europa ist aber leider erst ein Mal nicht in Sicht.Aber es lohnt sich sicherlich Motive weiter im Auge zu behalten.

Eventually You’ll Be Fine If We Break Up

Der Herbst zieht durch die Stadt und während es draußen schon um sieben dunkel wird, wird es auch musikalisch düsterer. Zumindest in meiner Playlist. Her Name is Banks. Und mit ihrem düsteren R&B geprägtem Pop sticht sie etwas aus meinen sonstigen Hörgewohnheiten heraus. Bislang gibt es eine EP und eine Reihe von schwarz-weiß Videos. Zur Zeit ist die Amerikanerin mit The Weekend auf USA Tour. Ich hoffe das Album und Auftritte in Deutschland folgen.